Hier habe ich ein Video gefunden, das in diesen Themenbereich passt: Nebenwirkungen von Medikamenten (mit DGS)

Unser Immunsystem

Aufgaben

Die wichtigste Aufgabe des Immunsystems ist die Abwehr aller Angriffe auf den Körper. Dazu gehören Infektionen, entartete Zellen, Fremdsubstanzen.

Wir konzentrieren uns auf die recht häufigen Angriffe durch Krankheitserreger.

Krankheitserreger

Insgesamt lassen sich die Krankheitserreger in 5 Gruppen einteilen:

  1. Bakterien
  2. Viren
  3. Pilze
  4. Parasiten
  5. Prionen

Diese kleinen Organismen bezeichnet man zusammen als sogenannte Mikroorganismen.

Bakterien und Viren kommen in unserer Umwelt sehr häufig vor. Nach dem Motto "Kenne Deinen Feind" wollen wir uns mit diesen beiden etwas näher beschäftigen. 

Eine superkurze, einfache Zusammenfassung der wichtigsten Unterschiede zwischen Viren und Bakterien findest Du hier.


1. Bakterien

Bakterien sind einzellige Lebewesen. Im Vergleich zu den Einzellern, z.B. Amöbe, Pantoffeltierchen und Euglena, haben Bakterien aber keinen Zellkern

 

Größe: 1 - 10 µm

(1 µm ist ein Tausendstel Millimeter, man kann sie unter einem guten Mikroskop noch sehen)

 

Bakterien gehören zu den ältesten Lebewesen der Welt.

Sie leben überall: in uns, auf uns, um uns herum in der Luft, dem Erdreich und allem, was wir anfassen. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Die allermeisten tun uns gar nichts oder sind sogar für uns nützlich. Einige wenige hingegen machen uns krank. Dazu gehören z.B.:

  1. Tuberkelbakterien - verursachen Tuberkulose
  2. Vibrionen - verursachen Cholera
  3. Salmonellen - verursachen "Lebensmittelvergiftung"
  4. Meningokokken - verursachen Gehirnhautentzündung
  5. Tetanus - verursachen Wundbrand und Sepsis
  6. Pneumokokken - verursachen Lungenentzündung usw.

So unterschiedlich sehen Bakterien aus: manche sind rund, manche stäbchenförmig, manche haben Geißeln oder Wimpern zur Fortbewegung. 

Eins ist ihnen aber gemeinsam:

Unter guten Bedingungen (richtige Temperatur, ausreichend Wasser und Nährstoffe) vermehren sich die meisten alle 20-30min.

Die Krankheitserreger lieben Temperaturen um die 37°C und finden in unserem Blut genug Wasser und Nährstoffe. Sie vermehren sich also hervorragend und sehr schnell. 

Hier muss das Immunsystem gut funktionieren, um einer solchen Invasion schnell und effektiv Herr zu werden und die verflixten Biester schnell loszuwerden. 

 

Wie gelangen Bakterien in unseren Körper?

Nun, grundsätzlich durch alle Öffnungen, die der Körper bietet:

Mund, Nase, Ohren, After, Vagina, Penis oder auch offene Wunden. 

Und durch alles, womit wir in Berührung kommen, z.B. Nahrung, Luft, Küchenutensilien, Toiletten, Menschen oder Haustiere.

 

Wie werden wir dadurch krank?

Wir nehmen die krankheitserregenden Bakterien durch die Luft, Essen, den Kontakt mit kontaminierten Menschen oder Gegenständen auf. Allgemein wird das als Ansteckung bezeichnet.

Sie gelangen in unseren Körper und vermehren sich dort aufgrund der wirklich guten Bedingungen. Häufig geben sie dann Stoffe ab, die Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Entzündungen verursachen können. 

 

Wie können wir uns vor einer Infektion schützen?

  1. Impfschutz vollständig halten
  2. häufiges Händewaschen
  3. Trennung von Fleisch und Gemüse im Kühlschrank und in der Küche
  4. Abwaschen aller Lebensmittel
  5. kein Verzehr von Lebensmitteln, die auch nur leicht verdorben riechen
  6. beim Geschlechtsverkehr mit Kondomen schützen
  7. Vermeidung des Kontakts mit erkrankten Personen, soweit das möglich ist
  8. Gesunderhalten des Immunsystems durch Bewegung an der frischen Luft zu allen Jahreszeiten und gesunde, abwechslungsreiche, vitalstoffhaltige Nahrung

Wie können wir unser Immunsystem beim Kampf gegen die Bakterien unterstützen?

Gegen einige bakterielle Infektionen helfen Impfungen, z.B. gegen Keuchhusten, Pneumokokken, Tetanus oder Diphterie. Wenn die Infektion bereits vorhanden ist, können Antibiotika helfen. Sie sind speziell gegen bakterielle Infektionen wirksam.

Antibiotika wirken NUR GEGEN BAKTERIEN!


2. Viren

Viren gehören ebenfalls zu den infektiösen Mikroorganismen. Sie sind aber KEINE Lebewesen, denn Viren können sich nicht allein vermehren, haben keinen eigenen Stoffwechsel, bewegen sich nicht von allein usw. Viele der Merkmale des Lebens treffen nicht auf sie zu.

 

Größe: 0,02 bis 0,2 µm

(hier reicht ein normales Mikroskop nicht mehr aus - ein Elektronenmikroskop muss ran, um sie sehen zu können)

 

Viren bestehen aus einer Eiweißhülle und darin liegt die Erbinformation. Das kann DNA oder RNA sein. Die Moleküle, aus denen die Erbinformation der Viren besteht, sind exakt dieselben wie bei Pflanzen, Bakterien, Tieren, Pilzen und bei uns!

Viren sehen unterschiedlich aus. Die linke Abbildung, die wie ein Alien aussieht, ist ein sogenannter Bakteriophage. Er befällt vor allem Bakterienzellen. Rechts ist ein Grippevirus abgebildet. Die "Stacheln" außen sind dafür da, die Zielzelle zu finden und nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip (hier kannst Du nochmal etwas dazu lesen) zu befallen.

Wie gelangen Viren in unseren Körper?

Genau wie Bakterien auch: Sie dringen durch Körperöffnungen ein - entweder durch die Luft (Tröpfcheninfektion, z.B. bei Grippeviren), den Austausch von bestimmten Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Sperma oder Vaginalflüssigkeit bei HIV) oder über verunreinigte Nahrung (z.B. bei Magen-Darm-Infektionen durch Rotaviren). 

 

Welche Erkrankungen werden von Viren ausgelöst?

  1. Grippe - die alljährlich auftretende Grippewelle, Schweinegrippe, Vogelgrippe
  2. AIDS
  3. einige Magen-Darm-Infektionen
  4. "Kinderkrankheiten", wie Röteln, Masern, Mumps, Windpocken
  5. Echte Pocken (seit Mitte der 1970er Jahre kein Pockenfall mehr bekannt)
  6. Herpes
  7. Hepatitis
  8. Kinderlähmung usw.

 

Wie funktioniert die Ansteckung mit einem Virus?

Die Infektion mit einem Virus zeigt ein sehr eindrucksvolles Video (mit UT).

Grundsätzlich funktioniert das so:

  1. Ansteckung: Aufnahme des Virus in den Körper
  2. Zielzelle finden: Das Virus schwimmt durch den Körper und gelangt schließlich zu seiner Zielzelle (sie hat auf ihrer Oberfläche die zum Virus passenden Rezeptoren)
  3. Eindringen: Die meisten Viren geben nur ihre Erbinformation in die Zelle, einige verschmelzen mit der Zellmembran und gelangen ganz hinein.
  4. Umprogrammieren: Nachdem das Erbgut des Virus in der Zielzelle ist, programmiert es die Zielzelle um, sodass sie nur noch Viren herstellt und ihre sonstigen Aufgaben vernachlässigt.
  5. Herstellung: Die Zielzelle stellt nun nur noch neue Viren her.
  6. Abgabe der Viren: Entweder gelangen sie selbst durch die Zellmembran und reißen dabei Löcher hinein oder sie sammeln sich in der Zelle, bis es so viele sind, dass die Zelle platzt und die Viren freigibt.
  7. Neuinfektion weiterer Zellen in Nachbarschaft: Der Kreislauf beginnt von vorn.

Wie behandelt man virale Infektionen?

 

Anders als bei den Bakterien, für die es Antibiotika gibt, können Viren nur sehr schwer bekämpft werden. Bakterien schwimmen frei zugänglich in der Blutbahn oder im Verdauungssystem und können dort durch Antibiotika erreicht werden. Viren hingegen können in die Zellen eindringen und sich dort "verstecken".

 

Wie können wir uns vor einer Infektion schützen?

Hier gelten die gleichen Maßnahmen wie bei Bakterien. Für die wirklich schlimmen Erkrankungen, die sich schnell verbreiten, gibt es häufig Impfungen. Sie bieten den besten Schutz. Und nicht zu vergessen ist stets die Vorbeugung: Schütze Dich vor Infektionen, damit Du sie gar nicht erst bekommst.

Die goldenen Regeln sind:

  1. große Menschenansammlungen weitgehend meiden
  2. Hygieneregeln beachten (Hände waschen, Körper gesund halten)
  3. Kondome beim Geschlechtsverkehr
  4. Immunsystem stark machen durch Bewegung und gesunde Ernährung

Die Antwort unseres Immunsystems

Unser Immunsystem ist, wenn es gut und richtig arbeitet, eine mächtige Waffe im Kampf gegen Krankheitserreger. Doch wie leistet es seine Arbeit? 

 

In unserem Körper schwimmen andauernd weiße Blutkörperchen herum, ein großer Anteil davon sind Fresszellen (=Makrophagen).

Sie zerstören Krankheitserreger, indem sie diese einfach auffressen, sobald sie zufällig darauf stoßen. Fresszellen gehören damit zur unspezifischen Abwehr, da sie einfach alles fressen, was ihnen vor den gierigen Schlund kommt. Und sie sind dabei sehr schnell und effektiv. Sieh selbst:

Nachdem sie die Krankheitserreger gefressen und in ihrem Inneren zerlegt haben, können die Keime uns nicht mehr krank machen.

Nun informieren die Makrophagen die T-Helferzellen darüber, welcher Krankheitserreger unseren Körper befallen hat. T-Helferzellen aktivieren T-Killerzellen und B-Plasmazellen, die sich daran machen, frei in der Blutbahn schwimmende Erreger und befallene Körperzellen unschädlich zu machen.

Jede der "Kämpferzellen", also die B-Plasmazellen für die Produktion passender Antikörper und die T-Killerzellen für die Entfernung befallener Körperzellen, bildet sogenannte Gedächtniszellen aus.

Diese Gedächtniszellen beinhalten den Bauplan der Krankheitserreger, mit denen unser Körper bereits infiziert wurde. Bei einer erneuten Infektion mit dem gleichen Erreger kann die Infektion sofort aufgehalten werden, sodass wir gar nicht erst krank werden.

Deshalb werden kleine Kinder im Vergleich zu Erwachsenen meist viel häufiger krank: Ihr Immunsystem muss die Erreger erst noch kennen lernen und Gedächtniszellen aufbauen. Erwachsene Menschen sind schon mit vielen Krankheitserregern in Kontakt gekommen und haben ihr Immunsystem "trainiert": Sie haben viele Gedächtniszellen gegen viele Erreger.


Gesunderhaltung des Immunsystems

Um unsere Körperabwehr gesund zu halten, können wir viel tun:

  1. tägliche Bewegung an der frischen Luft
    (der Kreislauf kommt in Schwung und regt auch die Zellen des Immunsystems an)
  2. Abhärtung durch abwechselndes Duschen mit kaltem und warmem Wasser
    (dabei endet man stets mit kaltem Wasser)
  3. Schlafen ohne Heizung bei offenem Fenster
    (hier muss man sich warm einpacken, damit man im Schlaf nicht friert, bei starken Minusgraden sollte aber doch eine Heizung zugeschaltet werden)
  4. gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen
    (mindestens 7 Portionen Obst und Gemüse am Tag) 
  5. Einhalten des Plans für die empfohlenen Schutzimpfungen.

Auf den letzten Punkt - die Impfungen - will ich näher eingehen.


Impfungen

Bei den Impfungen unterscheidet man zwischen Schutz- und Heilimpfung.

 

Schutzimpfungen

Schutzimpfungen, auch aktive Immunisierung genannt, dienen dazu, den Körper vor schlimmen Infektionen zu schützen. Damit gehören sie zur Vorbeugung.

Schutzimpfungen nutzen das Bilden von Gedächtniszellen. Hier werden abgetötete oder abgeschwächte Erreger oder auch nur Bruchstücke von Erregern in den Körper gegeben (durch Spritzen in die Blutbahn oder eine Schluckimpfung). Der Körper stellt dann Gedächtniszellen gegen diesen Erreger her. Werden wir mit dem echten Erreger infiziert, sind wir geschützt und erkranken nicht. 

Schutzimpfungen halten sehr lange - meist mindestens 10 Jahre bis zu "ein Leben lang".

 

 

FilmImpfungen - wie viel ist nötig? (mit DGS)

 

Download
Hier kannst Du Dir den Impfkalender des Robert-Koch-Instituts herunterladen.
Impfkalender.pdf
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Heilimpfungen

Heilimpfungen, auch passive Immunisierung genannt, können helfen, wenn man schon krank ist. Sie gehören wie Medikamente zur Therapie von Krankheiten.

Bei der Heilimpfung werden Antikörper aus einem anderen Organismus (meist Pferden) gegeben. Diese Antikörper können sich sofort an den Erreger binden und ihn unschädlich machen. Sie bewirken aber keine Ausbildung von Gedächtniszellen, ihr Schutz währt nur einige Wochen.

 

Eine natürliche Heilimpfung ist die Muttermilch bei Säuglingen. Sie ist für das Kind in den ersten Lebensmonaten sehr wichtig, denn ihr noch unerfahrenes Immunsystem ist ohne Muttermilch relativ schutzlos. In Milchpräparaten aus der Nahrungsmittelindustrie sind keine Antikörper enthalten. Sie können das Kind zwar ernähren, aber nicht vor Krankheiten schützen.

Stillen ist im ersten Lebensjahr für einen Säugling also enorm wichtig und hat außer dem Schutz des Immunsystems noch viele andere Vorteile gegenüber künstlicher Nahrung aus dem Supermarkt, z.B.: 

  1. Aufbau einer stabileren Bindung zwischen Kind und Mutter
  2. bessere Entwicklung des Nervensystems
  3. robustere Gesundheit.

Allergien - Fehlfunktion des Immunsystems

Allergien treffen in der heutigen Zeit sehr viele Menschen. Hier reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe, die Allergene, mit übermäßiger Heftigkeit. Durch das Allergen werden eine Antikörper-Reaktion ausgelöst und Entzündungsstoffe ausgeschüttet. Diese Entzündungsstoffe sind es, die z.B. bei einer Pollenallergie die Nasenschleimhäute anschwellen und röten. In der Folge kann es zu Atembeschwerden kommen. Die Symptome von Allergien sind vielfältig und können sogar lebensbedrohlich sein.

 

Man unterscheidet:

  • Kontaktallergien
    z.B. bei Hautkontakt mit allergieauslösenden Kosmetika, Waschmitteln oder Nickel
  • Inhalationsallergien
    z.B. gegen Pollen, Hausstaub, Schimmelpilze
  • Lebensmittelallergien
    z.B. gegen Äpfel, Nüsse, Meeresfrüchte

Allergien können in jedem Lebensalter auftreten. 

 

Interessant ist, dass Menschen, die in ländlichen Gebieten mit viel Kontakt zu Haus- und Nutztieren aufwachsen und leben, seltener Allergien entwickeln als die in der Stadt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Kids auf dem Dorf ständig mit Keimen aus dem Tierstall und der Umgebung "Wald und Wiese" zu tun haben und unsere Kinder in der Stadt meist in sehr sauberen Wohnungen leben, die mit viel Chemie sehr keimarm gehalten werden. Dadurch hat das Immunsystem der Stadtmenschen weniger zu tun und entwickelt eine Art "Langeweile" - und greift stattdessen eigentlich harmlose Stoffe an. 

 

Hier gibt es einen Film zu Nahrungsmittelallergien (mit DGS)


HIV/AIDS

Begriffsklärung:

HIV bezeichnet das Virus selbst:

HIV = Human Immunodeficiency Virus (Menschlicher Immunschwäche-Virus)

 

AIDS ist die Krankheit, die durch HIV ausgelöst wird:

AIDS = Acquired Immunodeficiency Syndrome (Erworbenes Immunschwächesyndrom)

HIV ist ein fieses Virus, weil es

 

  1. das Immunsystem selbst angreift und es damit schwächt
  2. stark mutiert, so können in einem einzigen Menschen mehrere Virusstämme nebeneinander vorkommen

HIV zielt auf die T-Helferzellen ab. Es befällt die Zellen und sorgt dafür, dass diese Zellen zerstört werden - einmal, weil sie den Virus herstellen müssen und dafür ihre Baustoffe verbrauchen und zum anderen, weil die T-Killerzellen die befallenen T-Helferzellen erkennen und zusätzlich zerstören.

 

Übertragung des HIV:

Das HIV wird über bestimmte Körperflüssigkeiten übertragen, vor allem Blut, Sperma, Vaginalflüssigkeit und Muttermilch.

Eine Übertragung durch Husten, Niesen, Küssen oder Umarmen ist nicht möglich.

Die häufigsten Übertragungswege sind ungeschützter Geschlechtsverkehr, bei Drogenabhängigen häufig das Verwenden der gleichen Nadel, bei HIV-infizierten Müttern die Geburt und das Stillen und (heute quasi nicht mehr) früher die Bluttransfusion.

 

Inkubationszeit: einige Wochen bis zu 10 Jahren (unbehandelt), 30 Jahre und mehr mit Behandlung

 

Symptome:

AIDS durchläuft mehrere Stadien:

  1. Akute HIV-Infektion (= Primärinfektion)
    Das ist der erste Kampf des Körpers mit dem HI-Virus. Wenige Wochen nach der Infektion mit HIV treten grippeähnliche Symptome (Fieber, Nachtschweiß, Lymphknotenschwellungen, Durchfall, Abgeschlagenheit) auf. Die Betroffenen nehmen dies häufig nicht als HIV-Infektion wahr. Nach spätestens 4 Wochen sind die Symptome abgeklungen. Das Immunsystem startet seine übliche Immunantwort, bildet Antikörper und Gedächtniszellen. Die Antikörper können nachgewiesen werden.
  2. Latenzphase
    Die HIV-Infektion verläuft völlig symptomlos. Die Betroffenen haben weder Schmerzen noch Krankheitsgefühl. Die Infektion breitet sich jedoch unbemerkt aus und vernichtet nach und nach immer mehr T-Helferzellen.
  3. Phase mit Symptomen
    Nicht alle, aber viele Infizierte haben vor dem Vollbild AIDS ein Stadium mit Symptomen von immunschwachen Personen: Pilzinfektionen, Nachtschweiß, Hautveränderungen und Lymphknotenschwellungen. Unbehandelt geht diese Phase in das Vollbild AIDS über. 
  4. Vollbild AIDS
    In diesem Stadium erkranken die Betroffenen an Krankheiten, mit denen ein gesundes Immunsystem problemlos fertig wird: Pilzinfektionen, die auch innere Organe befallen (vor allem die Lunge), Gehirnschädigungen durch Parasiten, Entzündungen der Augen, Befall der Organe durch das Herpes-Virus und schlussendlich bösartige Tumoren.

 

Schutz vor HIV:

Kennt man die Übertragungswege, ist es leicht, sich zu schützen. 

Die wichtigste Grundregeln für jeden Menschen ist: Safer Sex - kein ungeschützter Geschlechtsverkehr: Nutze Kondome!

Drogen sollte man sowieso niemals konsumieren, aber wenn doch und das auch noch per Spritze: wenigstens nicht die eines anderen Drogensüchtigen. Außer HIV können so auch andere schlimme Krankheiten übertragen werden, wie z.B. Hepatitis.


Rätsel zum Thema - Teste Dich!

Quiz zum Immunsystem mit Fragen, die in der mündlichen Prüfung schon gestellt wurden.

 

Und hier mal ein anderes Quiz von kahoot


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